Unterm Strich bleibt zu sagen, dass der Kunde, sofern er aus Deutschland kommt oder hier seinen überwiegenden Aufenthaltsort hat, nicht an der Wettsteuer in Höhe von fünf Prozent vorbeikommt. Ja, die Wettsteuer muss auf jeden Fall bezahlt werden. Der Grund ist einfach: Es handelt sich um eine gesetzlich festgelegte Steuer, die das Finanzamt erhält. Von daher müssen diese Steuern natürlich bezahlt werden, wenn man keinen Ärger bekommen möchte. Ein wenig anders sieht es aus, wenn der Anbieter die Wettsteuer selbst trägt.
| Steuerpflichtiger Typ | Steuererklärung | Meldepflicht an Steuerbehörde | Dokumentationspflicht |
|---|---|---|---|
| Gelegenheitsspieler | Gewinne nicht deklarieren | Keine aktive Meldepflicht | Keine formelle Pflicht, Belege trotzdem sinnvoll. |
| Professioneller Spieler | Gewinne als Erwerbseinkommen deklarieren | Ja, im Rahmen der jährlichen Steuererklärung | Vollständige Buchhaltung mit Einnahmen/Ausgaben. |
| Anbieter (lizenziert) | Besondere Steuererklärungen | Automatisch durch Verrechnungssteuer | Gesetzlich vorgeschriebene Geschäftsbücher. |
Allerdings ist dies nur in wenigen Fällen tatsächlich möglich. Der Grund: Ein Anbieter kalkuliert mit bestimmten Gewinnen der Spieler, wenn er seine Finanzplanung aufstellt. Würde er hierbei auch noch die Wettsteuer für den Kunden übernehmen, dann könnte das komplette Finanzgebilde ins Wanken geraten.
8. Wer sind die offiziellen Partner, Sponsoren und Förderer?
Deutschland hat 2023 rund 2,48 Milliarden Euro an Steuern aus Glücksspielen wie Lotto, Sportwetten und Onlinepoker eingenommen. Die Einnahmen lagen 3,6 Prozent unter dem Wert des vergangenen Jahres, im Zehnjahresvergleich stiegen sie jedoch um 51,5 Prozent. Die Lotteriesteuer war 2023 die wichtigste Einnahmequelle im Bereich Glücksspiel und sorgte für Einnahmen von rund 1,77 Milliarden Euro – ein Anstieg um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Gegensatz dazu sanken die Einnahmen aus Sportwetten um 5,2 Prozent auf 409 Millionen Euro. Einen deutlichen Einbruch verzeichnete die virtuelle Automatensteuer mit einem Rückgang von 38,5 Prozent.
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Nach 430 Millionen Euro im Jahr 2022 waren es 2023 nur noch 264 Millionen Euro. Auch die Steuern aus Onlinepoker gingen zurück: Sie fielen um 7,5 Prozent auf 30 Millionen Euro. Beide Steuerarten waren erst 2021 mit dem Glücksspielstaatsvertrag eingeführt worden. Die Regelung der Rennwett- und Lotteriesteuer liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Die Einnahmen fließen direkt an die Länder.
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Nordrhein-Westfalen erzielte 2023 mit 535 Millionen Euro den größten Anteil, gefolgt von Bayern mit 350 Millionen Euro und Baden-Württemberg mit 300 Millionen Euro. In Deutschland müssen die Buchmacher seit 2012 bei jeder platzierten Wette eine Wettsteuer an den Staat abführen. Zu Beginn lag diese bei 5,0 %, seit 2021 wurde sie aber auf 5,3 % erhöht. Die meisten Buchmacher haben nach der Einführung dieser Regelung die 5,3 % Wettsteuer 100 % auf die Kunden umgelegt. Damit müssen die meisten Tipper in Deutschland mit 5,3 % weniger Gewinn bei einer erfolgreichen Wette rechnen. Von daher wird die Steuer auf den Kunden umgelegt.
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Im Endeffekt entspricht dies einem Reingewinn in Höhe von 190 Euro. Auch hier bieten einige Bookies den Service, diesen Abzug direkt auf den virtuellen Spielschein gut sichtbar anzuzeigen. Es gibt sogar Buchmacher, bei denen der Kunde selbst festlegen kann, wie die Wettsteuer abgezogen werden soll. Er kann wählen, ob sie mit dem Einsatz abgezogen oder noch einmal oben draufgeschlagen wird. Auch der Abzug vom Gewinn zählt mitunter zu den Optionen. Wenn man sieht, wie viele Wetten täglich abgegeben werden, kommt dabei eine sehr große Summe zusammen. Die Herangehensweise der einzelnen Wettanbieter ist also sehr unterschiedlich.
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In dem nachfolgenden Abschnitt wollen wir euch anhand von Beispielen zu den renommiertesten Buchmachern auf dem Markt zeigen, wie in Einzelfällen mit der 5,3 % Wettsteuer umgegangen wird.
11. Sportwetten während der WM
Denn: Entgegen vieler Befürchtungen ist es nicht so, dass die Anbieter mit diesen fünf Prozent arbeiten und auf das eigene Konto legen. Vielmehr sind sie es, die per Gesetz dazu verpflichtet sind, die Steuer abzuführen. Täten sie dies nicht, bekämen sie ernsthafte Probleme mit dem Finanzamt. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass die Steuer nur von deutschen Kunden entrichtet werden muss. Kommt der Kunde beispielsweise aus der Schweiz oder aus Österreich, dann fällt diese Steuer nicht an.
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Die Anbieter haben mehrere Möglichkeiten, die Steuer direkt an den Kunden weiterzugeben, es muss nicht zwingend der Einsatz sein. Theoretisch möglich ist dies zum Beispiel durch die Senkung der Wettquoten. Ob diese Variante allerdings aus geschäftlichen Gründen so sinnvoll erscheint, ist fraglich. Denn niedrigere Quoten sind für den Tipper uninteressant, so dass er sich lieber einem Anbieter anschließt, dessen Quoten im höheren Bereich liegen. Denn nicht zuletzt sind es die Quoten, die einen entscheidenden Einfluss auf die Höhe des Gewinns haben.
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Sprich: Je höher die Quote, desto größer der mögliche Gewinn. Wenn Kunden also einen Anbieter ausfindig machen, der gar keine Wettsteuer an sie weitergibt, dann lohnt sich ein Blick auf die Quoten, da es sein kann, dass der Buchmacher versucht, die Kosten für die Steuer wieder über niedrige Quoten hereinzuholen. In dieser Riege gibt es natürlich auch Bookies, die sich dieses Prozedere leicht leisten können, da sie prominent sind und über einen großen Kundenstamm verfügen. Dadurch fangen sie die Beträge, die durch das alleinige Abführen der Wettsteuer anfallen, wieder auf. Eine gängige Praxis ist das Umlegen der Wettsteuer auf den Kunden bei der Wettabgabe. Ein weiterer großer Name in der Welt der Sportwetten ist bwin. Dieser Wettanbieter hat eine ganze Reihe von Angeboten in seinem Programm.
Welche Regelungen gelten in Deutschland und Österreich?
Allerdings gibt es auch Ausnahmen im Sportwettengeschäft und einige Buchmacher tragen die Wettsteuer selbst, sodass die Kunden können mit ganzen 5,3 % mehr Gewinn rechnen können. Sportwetten erleben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom. Dieser Umstand ist nicht verwunderlich, denn mittlerweile gibt es nahezu jeden Tag ein größeres Sportereignis oder eine Partie, auf die man eine Wette platzieren kann. Einen kleinen Einschnitt mussten die Kunden der zahlreichen Wettanbieter allerdings vor einigen Jahren hinnehmen: die Wettsteuer. Diese wird seit 2012 erhoben und wird seither seitens des Anbieters in der Regel auf den Kunden umgelegt.
Du willst etwas bewirken?
Allerdings handhabt nicht jeder Sportwetten Anbieter die bet sportwetten deutschland spanien Wettsteuer gleich. Glücklicherweise gibt es sogar eine Handvoll Wettanbieter ohne Steuer. Das Jahr 2012 bleibt sowohl Anbietern als auch deutschen Kunden im Gedächtnis. Denn seit dem 1. Juli jenes Jahres ist die Abgabe einer Wettsteuer gesetzlich festgelegt.
Rechtliche Hilfe zu Sportwetten & Steuer
Nicht zuletzt, um die Interessen der staatlichen Lotterien zu schützen, war eine Überarbeitung des bestehenden Gesetzes notwendig, so dass die Wettsteuer abgesegnet und eingeführt wurde. Diese Steuer öffnete aber auch lange verschlossene Türen, denn so haben nun auch Anbieter, denen es zuvor untersagt war in Deutschland zu spielen, die Chance, deutsche Kunden zu generieren. Die Wettsteuer beträgt fünf Prozent des Einsatzes und ist Teil des deutschen Rennwett- und Lotteriegesetzes. Wer also eine Sportwette in Höhe von 200 Euro spielt, muss zehn Euro davon als Wettsteuer abführen. Diese Summe wandert dann direkt ins Säckel des Fiskus, der Anbieter hat nichts davon. Dazu zählen natürlich in erster Linie Sportwetten die übrigens ordentlich über das Regierungspräsidium in Darmstadt lizenziert sind.
Gewinne aus Glücksspielen außerhalb der EU
GEMA und Public Viewing Beim Public-Viewing können zusätzliche Gebühren der GEMA anfallen. Die GEMA hat für die vergangenen Meisterschaften einen Sondertarif für Public-Viewing-Veranstaltungen im Rahmen der Fußball-WM gewährt. Dieser wird voraussichtlich auch dieses Jahr wieder einige Wochen vor der WM veröffentlicht. Informationen findet man dann auf der GEMA-Website. Beim Public-Viewing können zusätzliche Gebühren der GEMA anfallen.
„Ich dachte, der KGB hätte mich entführt“
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung der IHK für München und Oberbayern Bundeshaushalt: 2,5 Milliarden Euro Steuereinnahmen durch Glücksspiel im Jahr 2023 Lotto, Sportwetten, Onlinepoker: Glücksspiel bleibt für Deutschland eine verlässliche Einnahmequelle. Auch 2023 flossen über zwei Milliarden durch Steuern in die Kassen. Deutschland hat 2023 insgesamt 2,48 Milliarden Euro an Steuern aus Glücksspielen eingenommen, wobei die Lotteriesteuer die wichtigste Einnahmequelle war. Die Einnahmen lagen 3,6 Prozent unter dem Vorjahreswert, stiegen jedoch im Zehnjahresvergleich um 51,5 Prozent. Nordrhein-Westfalen erzielte den größten Anteil an Einnahmen, gefolgt von Bayern und Baden-Württemberg.
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Steuereinnahmen aus Sportwetten, virtuellen Automaten und Onlinepoker gingen jedoch zurück. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen. Die Audioversion dieses Artikels wurde künstlich erzeugt. Wir entwickeln dieses Angebot stetig weiter und freuen uns über Ihr Feedback. Der Sportwettenanbieter zieht die in Deutschland übliche Wettsteuer ebenfalls nur im Gewinnfall bei seinen Kunden ab. Sollte der Spieler seinen Wettschein verlieren, dann wird der Kunde nicht mit der Wettsteuer belastet, sondern diese wird vom Anbieter selbst getragen. Der Kunde findet die Informationen im Hilfecenter des Anbieters. Allerdings findet man sie hier nicht etwa unter dem Punkt „Rechtliches“, sondern unter dem Bereich, der sich mit Sportwetten befasst. Der Wettanbieter bringt hier auch einen anderen, interessanten Punkt ins Spiel: die Geolokalisierung.
Was ist in der Schweiz anders?
Setzt der Kunde einen gewissen Betrag, dann wird die Steuer direkt von diesem Einsatz abgezogen. Bei einigen Anbietern wird der prozentuale Abzug direkt auf dem digitalen Wettschein angezeigt. So weiß der Kunde direkt, welche Summe ihm abgezogen wird. Andere Anbieter bet sportwetten bonus ohne einzahlung 2026 ziehen die fünf Prozent von der Gewinnsumme ab. Wer also zum Beispiel zehn Euro für ein Spiel mit der Quote 2.0 einsetzt und gewinnt, der erhält dann 200 Euro minus 5% Wettsteuer. Legt man die hier genutzte Formulierung zugrunde, dann muss sich der Spieler zum Zeitpunkt der Wette auch in Deutschland befunden haben, damit die Wettsteuer greift. Unterm Strich ist der Umgang mit der Wettsteuer bei bwin sehr kundenfreundlich, wenngleich man den entsprechenden Passus zu dieser Steuer ein wenig im Hilfebereich suchen muss.
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Hier geht es zum ausführlichen bwin Bonus. Auch bet-at-home ist ein Wettanbieter, der seit einigen Jahren vor allem im Bereich der Sportwetten einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Die Wettsteuer bei Sportwetten wird hier nicht von einem möglichen Gewinn abgezogen, sondern direkt beim Platzieren der Wette.
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